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Wenn eine Gruppe den (Lern-) Prozess lenkt,
ist man in der Lage relevantere Dinge schneller und fundierter zu lernen.
Bewertungen erwachsen aus der Gruppe, deren Kompetenz und deren Kontrolle.

Institute for Research on Learning (IRL)
http://www.irl.org/projects/projects.html, (September 16, 1998)

Was Wer Wie Wann
Vorstellung der Interessen
und Qualifikationen jedes einzelnen
alle 1. Treffen
Legen Sie fest, wer die Treffen reglementiert, dokumentiert oder aufzeichnet alle
  • im Gruppenprozess festgelegt
  • in Betracht zu ziehende Faktoren: Freiwillige, Erfahrung, Sachkenntnis, Strebsamkeit
  • Art und Weise die Zeit einzuteilen
    • Rückblick auf den Verlauf des Prozesses
1. Treffen
Kommunikationsstandards festlegen:
Häufigkeit & Bedeutung
alle
  • Vier-Augen-Gespräche: Zeit & Ort
  • Telefon: Liste & angemessene Zeiten
  • E-Mail-Adressen (Verteilerliste)
1. Treffen
Fassen Sie Zielsetzungen zusammen alle Vorschlag:
  • Gruppenmitglieder formulieren unabhängig voneinander zwei bis drei Zielsetzungen des Projekts.
  • anschließend Vergleich und Kompromiss-schließung
1. Treffen
Festlegen des Prozesses
zum Erreichen der Zielsetzung
alle
  • Hilfsmittel zum Planen des Projekts
    (Gatt, Critical Path, PERT)
  • Hilfsmittel, um den Prozess zu unterstützen:
    word processing, Präsentations-software (PowerPoint), etc.
  • Entwicklungsstufen
  • kritische Einteilung (Zeitlinie)
  • Untergruppen zuweisen
... Treffen

Im Falle zu großer Untergruppen: Erneut von oben beginnen!

Recherche
  • Bücherei
  • Feldversuche
  • andere
Analysiere Recherche-Ergebnisse
  • kritische Phase kontrollieren
  • Planen von Lücken
  • Unterstützung anfordern
„Produkt“ hervorheben
  • Erster Absatz/Theorie vorstellen
  • individuelle Schwerpunkte
Schreiben eines Dokument oder Zusammenstellen einer Präsentation
  • einführender Paragraph
  • Hauptteil
  • abschließende Argumente, Bemerkungen
Dokumentieren & kreieren Sie ein Literaturverzeichnis
Test
Überprüfen und bewerten Sie
  • Produkt
  • Prozess
  • Teilnahme
Zusammenfassen
Probepräsentation
Endgültiges Produkt vorstellen
Feiern

Philosophie von Gruppenprojekten

Lernen oder Arbeiten in Gruppen bedeutet Werte, Quellen und unterschiedliche Techniken zu teilen oder gemeinsam zu erlernen. Durch eine Kombination dieser Faktoren zum Ziel zu gelangen zeichnet eine effektive Gruppe aus. Alles in allem wird jede Gruppe und jedes einzelne Mitglied aktiv sein, solange jeder bereit ist Unterschiede innerhalb der Gruppe zu akzeptieren und/oder zu respektieren.

Zusammenarbeit innerhalb der Gruppe basiert auf beidseitigem Respekt und gegenseitiger Ermutigung.

Was bedeutet eigentlich Kreativität? Ideen und nicht einzelne Charaktere sind entscheidend für den Erfolg eines Projektes. Die Stärke einer Gruppe liegt in der Fähigkeit individuelle Ideen miteinander zu entwickeln und zu kombinieren.

Eventuelle Konflikte als Ergebnis extensiver Kreativität sollten von der Gruppe in Betracht gezogen werden. Gegenseitiger Respekt, hervorgerufen durch die Überwindung von Konflikten, ergänzt oder krönt die erreichten Ziele zusätzlich. In anderen Worten: ein Gruppenprojekt sollte eine kooperative und nicht eine kompetitive Lernerfahrung sein.

Zwei der wichtigsten Ziele eines Gruppenprojektes sind

  • das Gelernte: klare Fakten ebenso wie die Erfahrung in einem Team gearbeitet zu haben
  • das Ergebnis: Geschriebenes, Präsentationen und Medienprojekte

Welche Rolle spielt der Ausbilder, Lehrer, Professor?

  • Die vorgegebenen Richtlinien und Erwartungen durch den Lehrkörper sind maßgeblich für ein erfolgreiches Ergebnis. Die Gruppe ist gefordert, diese Vorgaben zu interpretieren und in Einklang zu bringen.
  • Die Effektivität des Prozesses hängt wesentlich von der Führungsqualität des Lehrers oder des Ausbilders ab.
    Gruppenprojekte sind keine formlosen Behilfsgruppen.
    Studenten müssen sich des Prozesses bewusst sein und sich auf diesen vorbereiten.
    Kooperative Gruppenprojekte sollten gut strukturiert sein, so dass sich niemand ausschließen kann und dennoch von den Anstrengungen seiner Teammitglieder profitiert.

Benotung:

  • Der Prozess sollte Anerkennungen automatisch mit sich bringen. Die Gruppenmitglieder erhalten diese Anerkennungen durch ihre Beiträge, die zum positiven Ergebnis des Projekts beigetragen haben.
  • Entgegen der vergleichenden Bewertungsmethode bietet die Bewertung in Bezug auf den Verbesserungsprozess zusätzliche Motivationen (Noten, etc.) für jeden einzelnen in der Gruppe. Traditionelles, vergleichendes Bewerten schadet Teams mit untermotivierten Mitgliedern. Durch Hervorheben des Verbesserungsprozesses wird der Fortschritt jedes einzelnen zur Auszeichnung der gesamten Gruppe.Die traditionelle Bewertung hat folgenden Nachteil zur Folge:Jeder, der eine schwache Leistung zeigt, wird als „unerwünscht“ bezeichnet und zieht die ganze Performance nach unten.

Gruppenbester versus Gruppenschlechtester?

  • Wir sollten davon ausgehen, dass Gruppenmitglieder mit schwacher Performance von jenen mit hoher Leistung geführt oder eingewiesen werden. Dadurch kann selbst ein Gruppenbester noch profitieren. Sogar einfache Fragen können zum Anlass genommen werden, ein Themengebiet erneut zu hinterfragen. Und sobald wir etwas erklären, erhalten wir einen neuen, tieferen Einblick in die Materie. Plötzlich werden die Gruppenbesten gelehrt oder geführt!

Material übernommen von:
Institute for Research on Learning (IRL) http://www.irl.org/projects/projects.html, (9/16/98);

Barbara Glesner Fines, The Basics of Planning and Convening a Study Group-- 1997, http://www.law.umkc.edu/faculty/profiles/glesnerfines/bgf-ed3.htm (9/22/1998)



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Übersetzungen vorbei Jelica Danilovic, Thomas Wiesenthal, Stefanie Hauk, Eveline Trachsel.  Vorschläge, Anmerkungen, Kritiken, werden begrüßt, sowie Übersetzungen.

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